Über uns

Am Anfang war der Alpenaufzug

Es fing in den Allgäuer Alpen an. Im Herbst 2016 trafen wir uns als kleine Gruppe von Freunden, um zusammen ein Wochenende lang eine Auszeit vom Job zu nehmen. Bei einer langen Wandertour überraschte uns ein heftiger Wolkenbruch und trieb uns gutgelaunt und ordentlich durchnässt in eine nahe gelegene Schutzhütte etwas abseits des Weges. In der kuscheligen Stube wärmten sich ein paar andere Wanderer bei Tee und Suppen auf. Weil ich gerade erst eine handfeste Grippe hinter mich gebracht hatte, fühlte ich mich besonders erschöpft von der Wandertour. Ich bereute bereits fast ein wenig, dass ich mich auf die körperliche Herausforderung eingelassen hatte. Der freundliche Hüttenwirt sah mich an, schüttelte lächelnd den Kopf und verschwand hinter den Tresen. Er kam mit einer unetikettierten Flasche zurück, in der ein Korken steckte. Ich winkte ab. Das letzte, was ich jetzt brauchte, war Alkohol. Der Wirt schenkte mir ungerührt den balsamartigen Saft in ein Schnapsglas ein. Felix fragte den Wirt, was das sei. „Der Alpenaufzug,“ nuschelte der, „probierens holt amo“. Der Saft schmeckte wohltuend fruchtig und nach Kräutern – von Alkohol keine Spur. Ich spürte wie meine müden Geister langsam wiederbelebt wurden. „Sehens junge Dame. Da geht’s glei naufi mit eihna.“ Er goss eine Runde ein und alle waren begeistert. Wir erfuhren von ihm, dass es sich um ein altes Hausrezept seiner Tante handelte, die noch achtzigjährig durch die Berge und Täler rannte und sämtliche Kräuter, Blumen und Wurzeln pflückte. Ihr Rezept bestand im Wesentlichen darin, den Kräutersud mit Fruchtmus zu kombinieren. Er selbst würde die Familientradition gerne erhalten, hätte aber kaum Zeit zum Kräutersammeln. Und die Hütte betrieb er auch nur am Wochenende als eine Art Hobby. Nachdem der Regen etwas nachgelassen hatte, verabschiedeten wir uns schließlich von ihm. Auf dem Weg zum Gipfel sagten alle einhellig, dass man aus dem Alpenaufzug noch mal irgendwas machen müsste.

Oonoo wird geboren

Erst drei Monate später traf ich mit Felix wieder zusammen. Er arbeitete gerade an einer neuen Produktreihe. Es ging um eine Art Livestyle-Bio-Smoothie im praktischen Format. Wir tauschten spontan Ideen aus und entwarfen ein genaues Bild, was unsere Bedürfnisse als arbeitende Menschen im Alltag deckelte. „Was gut schmeckt und guttut, … das Kraft gibt, und gesund ist, … das praktisch ist … und leicht zu bekommen ist … und zwar dort, wo wir gerne sind – wo wir uns eine Auszeit gönnen.“ Irgendwann, tauchte der Alpenaufzug vom Hüttenwirt vor unserem inneren Auge auf. „Weißt du noch?“, fragte Felix. Klar wusste ich noch.

Doch vom Alpenaufzug bis zum eigentlichen Produkt bedurfte es noch einiger Treffen und viel Arbeit. Zuerst fuhren wir wieder zu der Hütte, sprachen mit dem Wirt und seiner herzallerliebsten Tante. Sie verrieten uns welche Kräuter sie benutzten und welche Wirkungen sie jeweils alleine oder in bestimmten Kombinationen hatten. Wir skizzierten daraufhin ein Oonoo-Heillexikon. Basierend auf dem Alpenaufzug entwickelten wir dann nach vielen Geschmackstests unter Freunden und Bekannten drei unterschiedliche Rezepturen für die Oonoo-Shots. Wir wollten die wohltuende Kraft der traditionellen Kräuter verwenden und diese in eine zeitgemäße Form gießen. Um es geschmacklich etwas zu variieren, kombinierten wir heimische Früchte und Kräuter wie Holunder, Pflaume, oder Salbei mit exotischen Zutaten aus anderen Regionen, wie Curcuma, Ananas oder der Acerolakirsche. Gesund, praktisch und lecker sollte Oonoo sein, außerdem genau da erhältlich, wo man sich alleine oder mit Freunden eine Auszeit gönnt. In Kantinen, Cafés und Bistros – völlig stressfrei und gelassen.

Bio-Qualität, Verantwortung, Lifestyle

Als wir absolut überzeugt von unserer Rezeptur waren, suchten wir einen Partner in Deutschland, der die Zutaten bei höchsten Produktionsstandards am besten aus 100% biologischen Anbau liefern konnte und dieselben Werte wie wir als Oonoo-Team vertrat: Qualität, Integrität und Liebe gegenüber den Kunden, den Mitarbeiten und der Umwelt. Hier führten uns die Wege in die Nähe von München zu einem mittelständischen, familiengeführten Unternehmen. Oonoo in der kleinen, braunen Flasche entstand als Lebensmittel ohne Zusätze, ohne Quatsch. Als wir zum ersten Mal unsere etikettierten, kleinen Flaschen in der Hand hielten, wussten wir, dass wir ein „Mittel“ entwickelt hatten, das zum positiven Lebensgefühl beiträgt. Wir wussten: Oonoo ist ein Moment des Innehaltens, der Stille und der Zuwendung zum eigenen Körper, den wir allzu oft als Selbstverständlichkeit betrachten, genauso wie unsere Gesundheit.