Süße Pflaume Pure flavour

Kulturpflaume, Zwetschge

Pflanze: Prunus domestica aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae)

Kurzbeschreibung: Die bei uns bekannte Pflaume ist eine Kreuzung aus Schlehe und der Kirschpflaume. Sie wächst als Strauch oder kleiner Baum und erreicht eine Höhe von ca. 6 m. Die Rinde des Stammes ist glatt, die Laubblätter elliptisch und 2 bis 5 cm lang. Die Pflaume blüht im Frühling. Die Form und Farbe der Früchte hängen sehr von der Sorte ab. Um den bitteren, harten Steinkern liegt ein saftiges Fruchtfleisch, das je nach Pflaumensorte süß bis säuerlich schmecken kann. Am bekanntesten unter den Kulturpflaumen ist sicherlich die Zwetschge (Prunus domestica subsp. domestica), die über auf der Welt angebaut wird.

Verbreitung: Die Kultuspflaume, bzw. die Zwetschge wird heute vor allem in Europa, Asien, aber auch in Nordamerika angebaut. Offenbar stammt die Pflanze ursprünglich aus Asien und wurde von Alexander dem Großen von seinen Feldzügen nach Europa mitgebracht.

Nutzung: Die Pflaume wird roh verzehrt oder in der Küche zu vielerlei Speisen weiterverarbeitet; ob zu Pflaumenkuchen, Kompott, Marmelade oder Mus. Letzteres findet man als Füllung in von Mehlspeisen in Süddeutschland und Österreich. Auch Schnaps und Wein von Pflaumen sind beliebt. Das harte Holz der Pflaume eignet sich zum Möbel-, und Instrumentenbau. Als Heilpflanze wird sie vor allem bei Verstopfung eingesetzt.

Inhaltsstoffe: Pflaumen liefern Vitamine wie z.B. das Provitamin A, Vitamin C, B und E. Erwähnenswert sind ausserdem die Ballaststoffe wie z.B. Pektine, welche die Verdauung anregen.

Wirkung: Durch die enthaltenen Pektine in den Pflanzenfasern regt die Pflaume die Verdauung an und wirkt abführend. Die Fasern nehmen bei der Darmpassage ausserdem Giftstoffe auf und quellen. Dadurch wird der Darm gereinigt und aktiviert. Ein natürliches Sättigungsgefühl entsteht. Durch die Ballaststoffe werden auch vermehrt Gallensäuren ausgeführt, die der Körper neu aufbauen muss. Dafür braucht er Cholesterin, welches er sich aus dem Blut nimmt. In der Folge normalisiert sich der Cholesterinspiegel.